Ausrüstung

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Diese Ausrüstung gehört zur Grundaus-stattung und muss auf jeden Fall vorhanden sein.
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Handhabung

Handhabung
Tipps zum Umgang mit den Bienen und der Bienenkiste.
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Weitere Arbeiten im ersten Jahr

Die Bienenkiste

Weitere Arbeiten im ersten Jahr

Letzte Bearbeitung: 03.07.2010
© Erhard Maria Klein (alle Rechte vorbehalten)
Quelle: www.bienenkiste.de


Das erste Jahr braucht das junge Bienenvolk, für die Volksentwicklung. Es wird noch kein Honig geerntet und der Betreuungsaufwand im restlichen Jahr ist minimal.

Wir müssen darauf achten, dass (nur!) im vorderen Brutbereich möglichst gut und viel Waben gebaut werden. Dazu haben wir in den ersten drei bis vier Wochen gefüttert. Wenn es keine gute Tracht gibt, ist es zweckmäßig bis zum Herbst in kleinen Dosen weiter zu füttern. Wieviel und ob gefüttert werden muss, ist für einen Anfänger nicht so leicht zu beurteilen. Es ist auch nicht gut, die Bienen zu überfüttern. Bei dieser Frage ist es daher hilfreich, sich mit anderen Imkern aus der Region auszutauschen: Bienenkisten-Netzwerk
Bei einer ausgewogenen Tracht (urbaner Siedlungsraum) ist es im Normalfall nicht nötig, nach den ersten vier Wochen weiter flüssig zu füttern. Es schadet aber im Zweifelsfall nichts, bis Anfang August immer Futterteig anzubieten.

Ich füttere (in Hamburg) Schwärme nach den ersten drei Wochen nicht mehr. Durch die gute Lindentracht im Juli sammeln sie sogar so viele Vorräte, dass eine Ergänzung der Wintervorräte mit Zucker i.d.R. nicht nötig ist. In ländlicheren Gemeinden kann das aber anders aussehen.

Im August sollte mindestens der halbe vordere Raum ausgebaut sein. Kräftige Völker bauen im ersten Jahr sogar mehr als 2/3 aus.

Der Honigraum bleibt i.d.R. im ersten Jahr leer! Die Honigraum-Erweiterung mit den Mittelwand-Leisten erfolgt erst ab dem zweiten Jahr - außer wenn der Schwarm sehr gut baut...


Weitere Arbeitsschritte im ersten Jahr:


Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe mit Ameisensäure

Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe mit Ameisensäure: Material für Ameisensäure-BehandlungErste Varroa-Behandlung: Nach der Honigernte (ca. Mitte Juli) stellen wir in den hinteren Raum für einige Tage den Nassenheider Verdunster mit Ameisensäure. Auch junge Völker (diesjährige Schwärme) müssen behandelt werden.
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Auffütterung

Auffütterung: Korkenscheiben verhindern das Ertrinken von BienenAnfang August schätzen wir die Honigvorräte ab. Dazu wird die Bienenkiste gewogen. Wenn die eigenen Honigvorräte nicht reichen müssen wir sie mit einer Zuckerlösung ergänzen.
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Mäuseschutz

Mäuseschutz: U-förmig gebogenes Mäuseschutzgitter verhindert das Eindringen von Mäusen.So bald es so kalt wird, dass die Bienen kaum noch fliegen, bringen wir am Flugloch ein Drahtgitter an, das verhindert, dass Mäuse im Winter in die Bienenkiste gelangen können.
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Winterbehandlung mit Oxalsäure

Winterbehandlung mit Oxalsäure: Ein kleines Volk (Dosierung 30ml)Zweite Varroa-Behandlung: ca. Ende November öffnen wir den den Bienenkasten ein letztes Mal und träufeln eine Oxalsäure-Lösung in die Wabengassen. (0,5 Stunden)
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