Winterkontrolle

Bei Schnee und Minustemperaturen sieht man den Bienenstöcken von außen nicht an, ob es den Bienen gut geht und ob sie überhaupt noch leben. Wir können zwar um diese Jahreszeit nichts mehr daran ändern, wenn es ihnen nicht gut gehen sollte, aber es beruhigt doch das Imkerherz zu wissen, dass alles in Ordnung ist.

20. Dezember 2010 Erhard Maria Klein
   Video / Überwinterung

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Neben der Methode, das Ohr an die Bienenkiste zu pressen und am leisen Rauschen zu hören, dass die Bienen noch leben, gibt es eine weitere Möglichkeit, sich Gewissheit zu verschaffen:

Wenn Sie das Rückbrett abnehmen, können Sie unter dem Trennschied hindurch von hinten unter den Waben zum Flugloch hin spähen. Im Gegenlicht des Fluglochs kann man dort, wo die Bienen sitzen, den unteren Rand der Wintertraube sehen. Außerdem vernehmen Sie ein leises Rauschen. Es ist übrigens normal, dass am Boden einige tote Bienen liegen. Auch im Winter wird gestorben und die Bienen können wegen des Mäusegitters und der niedrigen Temperaturen die toten Schwestern nicht beseitigen.

Diese Art, in das Bienenvolk hinein zu schauen, ist eine geringe Störung für das Bienenvolk. Trotzdem sollten Sie Ihre Neugier zügeln und höchstens 2-3 mal im Winter auf diese Art in die Völker schauen.

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